Im Mai wurde das Profil breiter. LevelUpLife sollte nicht nur zeigen, welche Aufgaben erledigt oder welche Kalorien eingetragen wurden, sondern ein verständlicheres Bild der eigenen Entwicklung liefern. Körperdaten, Running und soziale Funktionen kamen dafür stärker zusammen.
Körperdaten bekommen Verlauf
Körperfett, Gewicht und verwandte Werte sind als Einzelmessung nur begrenzt hilfreich. Interessanter wird, wie sie sich über Zeit verändern und in welchem Kontext sie stehen. Der Progress-Bereich sollte deshalb Entwicklungen statt Momentaufnahmen betonen.
Damit rückte auch das detaillierte Profil stärker in den Mittelpunkt. Es wurde zum Ort, an dem verschiedene Signale zusammenlaufen können, ohne so zu tun, als ließe sich ein Mensch auf eine einzige Kennzahl reduzieren.
Running erweitert den Trainingsbegriff
Mit Running bekam Ausdauer einen eigenständigeren Platz neben Krafttraining und anderen Aktivitäten. Distanz, Tempo und Regelmäßigkeit ließen sich dadurch als eigener Fortschritt betrachten und gleichzeitig in das größere System einordnen.
Das war wichtig, weil LevelUpLife nicht nur für eine bestimmte Trainingsform gedacht ist. Unterschiedliche reale Aktivitäten sollen zum persönlichen Fortschritt beitragen können.
Fortschritt muss nicht allein passieren
Erste Friends-Funktionen öffneten das System für soziale Verbindungen. Die Idee dahinter war nicht, alles in eine Rangliste zu verwandeln, sondern Entwicklung teilbar zu machen: Erfolge sehen, sich gegenseitig motivieren und gemeinsame Momente schaffen.
Der Mai machte damit deutlicher, dass hinter allen Daten eine Person steht – und dass diese Person Teil eines größeren Alltags und sozialer Beziehungen ist.
Werte werden erst dann persönlich, wenn man erkennt, welche Geschichte sie über Zeit erzählen.
